Frage geschrieben am 29.01.2009 10:12:50Betreff: Grunderwerbsteuer und Zinsschranke
Rechtsgebiet: Steuerrecht
Einsatz: € 50,00
Status: Geschlossen
nachfolgende Fragestellung betrifft die Grunderwerbsteuer und die Zinsschranke im Zusammenhang mit einem 100%igen Anteilserwerb einer schweizer Kapitalgesellschaft durch eine deutsche Kapitalgesellschaft bei vollständiger Fremdfinanzierung.
Sachverhalt:
Deutsche Kapitalgesellschaft (Mutter) übernimmt schweizer Kapitalgesellschaft (Tochter) zu 100% in 2009. Anteilserwerb wird zu 100% über Bankdarlehen der Mutter fremdfinanziert. Schweizer Tochter leistet Dividendenzahlungen an die deutsche Mutter.
1. Frage: zur Grunderwerbsteuer
Sind die Grundsätze der so genannten Anteilsvereinigung iSd. § 1 (3) GrEStG auch für auf den 100%igen Anteilserwerb der schweizer Tochter durch die deutsche Mutterkapitalgesellschaft anzuwenden, wenn diese (die Tochterkapitalgesellschaft) Grundstücke in Deutschland besitzt?
Bitte um Angabe der Quelle/ Kommentierung/ Urteil für die Begründung der Antwort.
2. Frage: zur Zinsschranke
Ist die Zinsschranke dem Grundsatz nach anzuwenden, wenn die schweizer Tochter zu 100% von der deutschen Mutter übernommen wird und diese zur Finanzierung des Anteilserwerbs ein Bankdarlehen aufgenommen hat und hierfür Zinsaufwendungen leistet bzw. kann die Ausnahmeregelung in Form der so genannten Konzern-Klausel oder der so genannten Escape-Klausel greifen (schädliche Gesellschafter-Fremdfinanzierung)?
Bitte um Angabe der Quelle/ Kommentierung/ Urteil für die Begründung der Antwort.
Vielen Dank.











