Frage geschrieben am 30.11.2009 05:09:41

Betreff: Sanierungskosten bei Nießbrauch / Beginn der 10-Jahres-Frist bei Schenkung


Rechtsgebiet: Steuerrecht
Einsatz: € 60,00
Status: archiviert
Guten Tag,

Meine Großtante hat mir im Jahr 2001 ihr fremdvermietetes 3-Familien-Haus notariell überschrieben, der Eintrag im Grundbuch erfolgte aber erst etwa 1 Jahr später.

Frage 1:
was ist maßgeblich für den Beginn der 10-Jahres-Frist innerhalb derer Schenkungen zurückgefordert werden können (etwa bei Verarmung des Schenkenden) - das Datum der notariellen Beurkundung oder der Eintrag im Grundbuch durch das Amtsgericht ?

Frage 2:
Ich habe irgendwo gelesen, daß ein Nießbrauch den Beginn der 10-Jahres-Frist hemmt. Wie ist da der aktuelle Stand ?

Frage 3:
Mit der Schenkung war ein lebenslanges Nießbrauchsrecht für meine Großtante verbunden; allerdings muß sie nur Renovierungskosten tragen und bekommt nach wie vor die Mieten. Es wurden jetzt nicht unerhebliche Sanierungen erforderlich (neue Fenster etc.), die ich als Eigentümer tragen muß, ohne daß dem eine Mieteinnahme gegenüber steht.
Ist das für mich trotzdem steuerlich irgendwie absetzbar oder wäre es wenigstens für meine Großtante steuerlich absetzbar, wenn die Rechnungen auf ihren Namen laufen (auch wenn ich sie bezahlt habe..) ?

Danke und Gruß !


-- Einsatz geändert am 30.11.2009 11:45:37
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