Frage geschrieben am 25.08.2010 10:45:12Betreff: Testament Nießbrauch an Wohnung nicht-ehelicher Partner
Rechtsgebiet: Erbschaftssteuer
Einsatz: € 30,00
Status: Beantwortet
Folgend meine Fragen:
1. Habe ich die Berchnungsmethodik zur Ermittlung der Erbschaftssteuer meiner Partnerin grob korrekt verstanden ?
- Marktübliche Jahreskaltmiete 14 Tsd.€
- Kapitalwert bei Restlebenserwartung von 25 a ca. 14
- daraus folgt zu versteuernder Nachlaßwert (o. Freibetrag) von ca. 200 Tsd.€
- ergo eine Steuerschuld von ca. 60 Tsd.€
2. Ist bei einem sonst drohenden Verkauf der Wohnung eine zinslose Stundung der Steuerschuld auf bis zu 10a grundsätzlich möglich ?
3. Ändert sich an der steuerlichen Betrachtung etwas, wenn meine Partnerin anderweitig wohnt und Mieteinkünfte erzielt, im Ausland wohnt oder bspw. aus Altersgründen die Wohnung nicht mehr bewohnen kann ?
4. Welches Nießbrauchrecht sollte explizit vereinbart werden ?
5. Gibt es in dem klassischen Fall der nicht-verheirateten Beziehung eine steuerlich bessere Möglichkeit, der Partnerin ein möglichst kostenoptimales Wohnen zu ermöglichen ?
6. Ist eine tiefergehende persönliche Beratung mit einem Steuerberater nötig ?
7. Welche weiteren wichtigen Fragen habe ich aus Ihrer Sicht vergessen zu stellen ?
Schönen Dank für die Beantwortung
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