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Frage geschrieben am 27.12.2012 11:42:43

Betreff: § 33a Unterhalt eines studierenden Sohnes über 25 Jahre ohne Kindergeld


Rechtsgebiet: Außergewöhnliche Belastungen
Einsatz: € 20.00
Status: Beantwortet
Mein Sohn ( 27 Jahre ) hat eine eigene Wohnung an seinem Studienort. Ich zahle die gesamten Kosten für alles (!), weit über diese Summe hinaus. Dafür habe ich bisher nach 33a EStG immer 8.004 EUR + Krankenkassenaufwendungen abgesetzt. Nun habe ich herausbekommen, dass mein Sohn im Jahr 2012 vereinzelt auf 400 EUR Basis gejobt hat, angeblich ordentlich angemeldet bei der Knappschaft. Ich weiss bloß nicht genau, wie oft und welche Summe da insgesamt zusammengekommen ist. Ich möchte ihn auch nicht danach fragen. Nun bin ich mir für die diesjährige Einkommensteuererklärung nicht sicher, wie ich im Rahmen des 33a damit umgehen muss. Nun ist es ja etwas besonderes mit den 400 EUR Jobs. In der Einkommensteuererklärung muss man sie nicht mit angeben, beim Bafög bleiben sie auch unberücksichtigt, auch bei Rentenbeziehern zwischen 63 und 67 bleiben sie unberücksichtigt und kürzen nicht die Rente. Nach 33a sind aber die Einkünfte und Bezüge des Unterhaltsberechtigten zu berücksichtigen. Sind die 400 EUR Einkünfte und Bezüge im Sinne des 33a? Ich kann dem Finanzamt jederzeit meine eigenen Einkünfte mitteilen, aber die Einkünfte meines Sohnes kenne ich nicht. Könnte es sein, wenn ich die 8.004 EUR weiterhin ansetze, dass das Finanzamt automatisch kürzt, weil sie die Einkünfte meines Sohnes erfahren können?