Diese Seiten wurden archiviert. Eine steuerrechtliche Beratung finden Sie auf den Steuerrecht Seiten von frag-einen-anwalt.de
Frage geschrieben am 17.08.2014 18:10:42

Betreff: § 6 Abs. 3 Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz


Rechtsgebiet: Erbschaftssteuer
Einsatz: € 70.00
Status: Geschlossen
§ 6 Abs. 3 Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuergesetz

www.ruby-erbrecht.de/erbschaftsteuer/n/Nacherbfall.php?dir_no=$dir_no

www.frag-einen-anwalt.de/-2075-BGB---f264779.html


Ich beziehe mich auf die Ausführungen zur Erbschaftsteuer auf der o.a. Internetseite und auf die Ausführungen von Herr Rechtsanwalt Winkler.

Setzt A einen seinen Sohn D zu seinem Miterbenanteil und verwirkt dieser seinen Erbteil später gemäß § 2074, 2075 BGB (weil gegen eine im Testament gemachte Anweisung des Erblassers verstößt) wächst ja seine Miterbenanteil dem im Testament benannten Nacherben (oder Ersatzerben) an, da sich dieser ja nicht in Luft auflösen kann. Bestimmt A im Testament seinen weiteren Sohn K als Ersatzerben (Nacherben) des D, so ergibt sich vermutlich dass steuerliche Problem, dass Wahlrecht des K, die persönlichen Verhältnisse zum Vater zugrunde zu legen, nach den Ausführungen auf der o.a. Internetseite ja nicht existieren soll, da die Nacherbschaft nicht wegen des Todes des D sondern eintrat sondern, weil der D seinen Miterbenanteil verwirkt hat?

Wäre es damit so, dass mit Eintritt der Nachererbfolge der K die persönlichen Verhältnisse zu seinem Bruder K zugrunde legen müsste, was sehr viel ungünstiger wäre als die persönlichen Verhältnisse zu seinem Vater A. Den gegenüber seinem Bruder D befindet sich der K in der Steuerklasse II und hat außerdem nur einen Freibetrag von 20.000,00 Euro?

Gibt es dazu steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten, um diese steuerliche Klippe zum umschiffen?



-- Einsatz geändert am 18.08.2014 18:10:39