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Frage geschrieben am 10.02.2012 09:50:04

Betreff: Abgeltungssteuer bei Kreditkarten-Guthaben


Rechtsgebiet: Kapitalvermögen
Einsatz: € 70.00
Status: archiviert
Kreditkarten-Anbieter bieten für Guthaben auf dem Kreditkartenkonto attraktive Zinsen. Da jedoch auch Firmen-Kreditkarten auf eine Privatperson ausgestellt sind und nur über ein Firmengirokonto abgerechnet werden, fließen evtl. Guthabenzinsen abzgl. Abgeltungssteuer faktisch dem Inhaber der Kreditkarte zu. Dieser erhält auch am Ende des Jahres eine Steuerbescheinigung auf seinen (Privat)Namen.

Da es für Firmen leider nur sehr wenige und meist nicht attraktive Angebote für die Anlage von Tagesgeldern gibt ist meine Frage, ob Firmen evtl. über einen sogenannten "Zinsabtretungsvertrag" in den Genuss von besseren Zinsen kommen können, wenn die Anlage des Geldes durch eine Privatperson als Treuhänder (z.B. Geschäftsführer/Gesellschafter/Mitarbeiter) erfolgt und der Treuhänder sich verpflichtet die Zinsen an den Treugeber (Firma) abzuführen.

Gibt es solche Zinsabtretungsverträge? Werden diese von der Finanzverwaltung grundsätzlich akzeptiert? Was wäre bei so einem Zinsabtretungsvertrag grundsätzlich zu beachten?

-- Einsatz geändert am 15.02.2012 10:16:47

-- Einsatz geändert am 15.02.2012 16:31:06


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