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Frage geschrieben am 02.03.2014 20:16:42

Betreff: Anspruch trotz Lohnfortzahlung durch Vereinte Nationen?


Rechtsgebiet: Kindergeld, Elterngeld etc.
Einsatz: € 50.00
Status: archiviert
Frau A. erwartet im April 2014 ihr erstes Kind. Sie hat im Jahr 2013 €60.000 netto als Freiberuflerin verdient und wird während der Elternzeit nicht arbeiten. Damit ergibt sich prinzipiell ein Anspruch auf Elterngeld iHv €1.800.

Frau A. ist allerdings gleichzeitig zu 50% bei den Vereinten Nationen beschäftigt. Die Vereinten Nationen bezahlen den Arbeitslohn uneingeschränkt für 3 Monate nach der Geburt des Kindes. Das Abkommen über die Vorrechte und Befreiungen der Sonderorganisationen der Vereinten Nationen vom 21.11.1947 gewährt eine Steuerbefreiung für die von ihr erhaltenen Bezüge. Die Befreiung erfolgt ohne die Anwendung des Progressionsvorbehaltes nach § 32b EStG.

Frage: Wirken sich die von den Vereinten Nationen nach der Geburt des Kindes erhaltenen Bezüge negativ auf den Anspruch auf Elterngeld aus und wenn ja, inwiefern, oder sind sie aufgrund ihres besonderen Status nicht in die Berechnung einzubeziehen?

Vielen Dank!



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