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Frage geschrieben am 17.08.2011 22:37:45

Betreff: Dauernde Last Zweifamilienhaus


Rechtsgebiet: Sonderausgaben
Einsatz: € 50.00
Status: Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 1.1.2001 erfolgte die Übergabe eines Zweifamilienhauses von meiner Mutter an mich gegen eine dauernde Last. Das EG ist an meine Mutter gegen Miete vermietet. Bis vor zwei Jahren hatte ich die Wohnung im 1. OG an Dritte vermietet. Seitdem steht die Wohnung leer. Das Finanzamt erkennt seit 2001 die dauernde Last als Sonderausgabe bei mir an. §323 ZPO ist in der Übergabeurkunde enthalten und die Höhe der dauernden Last wurde bereits mehrfach aufgrund veränderter finanzieller Situation geändert. Nun plane ich selbst in die Wohnung im 1. OG einzuziehen. Meine Mutter wird unverändert gegen Mietzahlungen im EG wohnen bleiben.

1) Besteht die Gefahr, dass das Finanzamt die dauernde Last durch die Eigennutzung in Zukunft nicht mehr anerkennt? - Falls ja, gibt es eine Gestaltungsmöglichkeit, um die dauernde Last aufrecht zu erhalten? Z.B. durch Reduzierung der monatlichen Zahlungen um 50% unter Berufung auf §323 ZPO?

2) Ist es denkbar, dass das Finanzamt die dauernde Last durch die Eigennutzung rückwirkend für nichtig erklärt, der Sonderausgabenabzug bis zum Jahre 2001 zurückgenommen wird und ich eine dicke Steuernachzahlung bekomme?

Vielen Dank für die Auskünfte


Antwort geschrieben am 18.08.2011 01:06:25
Marlies Zerban
Binger Str. 51, 55218 Ingelheim, Tel: 06132 78684-0, Fax: 06132 78684-29
Steuerberatung
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Sehr geehrter Fragesteller, ich beantworte gerne Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben d............

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