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Frage geschrieben am 25.04.2012 19:15:24

Betreff: Direktversicherung


Rechtsgebiet: Altersvorsorge
Einsatz: € 40.00
Status: Geschlossen
Guten Tag

Ich habe eine Direktversicherung zur Altersvorsorge die am 1.12 2004 über meine Firma abgeschlossen wurde,es handelt sich daher noch um einen Altvertrag der vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurde.
Es werden jeweils 876 Euro vom Urlaub und Weihnachtsgeld pro Jahr eingezahlt, die zuvor mit einer Pauschalsteuer von 20 % versteuert wurden.

Die Versicherung ist seit mitte letzten Jahres Beitragsfrei gestellt.
Ich möchte aber denoch demnächst die Direkversicherung kündigen,das ist auch bei der Versicherung laut Vertrag zuläßig,da der Versicherungsklauseln einen Rückkaufswert bei einem Todesfall mit einschließt,zur Auszahlung würden kommen ca.12850 Euro,

Also die Versicherung (Allianz) und meine Firma würden einer Kündigung zustimmen,nun aber das Problem,da das Geld nun aber zuerst mal an die Lohnabteilung meiner Firma ausgezahlt würde,hat mir die Lohnabteilung mitgeteilt sie würden den ganzen Betrag von 12850 Euro noch mal voll Nachbesteuern + Abzug der vollen Sozialabgaben und das obwohl die Einzahlungen von 876 Euro der Direktversicherung ja schon mit einer Pauschalbesteuerung von 20 % versteuert wurden,

das wäre ja eine Doppelbesteuerung und würde in meinem Fall Steuerklasse 1 zu erheblichen Abzügen kommen, ist dies überhaupt rechtens und zulässig ,und wie kann ich mich in diesem Fall gegen

gegen das Vorgehen des Lohnbüros meiner Firma wehren!

Mit freundlichen Grüßen R.W.