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Frage geschrieben am 05.06.2011 12:36:02

Betreff: Geschäftsführergehalt in der GmbH & Co. KG. im Blick auf die Gewerbesteuer


Rechtsgebiet: Generelle Themen
Einsatz: € 50.00
Status: archiviert
Sehr geehrte Damen und Herren,

für folgenden Sachverhalt suche ich nach einer Lösung:

Sachverhalt:

Eine Person A ( verheiratet mit B ) ist zusammen mit B und einer Person C Gesellschafter einer engl. Ltd. X, deren Zweck die Beteiligung sowie Geschäftsführung der X Ltd. & Co. KG. ist. Die Anteile der LTD wie folgt: A 5000€, B 15000€, C 10000€. A und B sind Geschäftsführer der Ltd.

X Ltd. ist Komplementärin der X Ltd. & Co. KG. und nicht mit Kapital daran beteiligt. X Ltd. erhält lediglich eine Haftungsentschädigung. Kommanditist der X Ltd & Co. KG. ist A (500€).

Bisher wurde per Vertrag auf eine Vergütung der Geschäftsführertätigkeit der Ltd. verzichtet, da über die Beteiligung von A an der KG der KG Gewinn ausgeschüttet wird, somit A und B zur Verfügung steht. ( Selbstredend ist diesr von A und B gemeinschaftlich Veranlagt der Einkommenststeuer unterworfen.)
Dieser beträgt laufen ca 120.000 €

Nun besteht B auf eine von A unabhängige Vergütung seiner Tätigkeit, möchte sich aber nicht an der KG als Kommanditist beteiligen, womit man das bisherige Konstrukt beibehalten könnte.

Dazu meine Frage:

Wenn nun die Komplementärs Ltd mit B einen Arbeitsvertrag als Geschäftsführer abschließt, welcher ihm ein Gehalt von z.B. 7000€ brutto zusagt, und zeitgleich mit der KG per Vertrag regelt, das diese Kosten von der KG zu ersetzten sind (einziger Zweck der Ltd. ist ja die Geschäftsführung der Ltd. & Co. KG.) sollte dies doch:

a) zwar USt. behaftet sein, was aber ohne Belang ist, da die Ltd. & Co. KG. diese als Vorsteuer abzieht, es also unter dem Strich im Gesamtkonstrukt neutral bleibt.

b) den Gewinn der Ltd. & Co. KG. aus Sicht der Gewerbebesteuerung schmälern, da B nicht an der KG. beteiligt ist, sondern nur A

c) für B von der Ltd. als nichtselbstständiges Einkommen wie für einen Arbeitnehmer abzurechnen sein, wobei B so oder so ausserhalb jeder Beitragsbemessungsgrenze liegt, somit privat Kranken- und Rentenversichert ist, was B ohnehin schon ist.

d) Auf die Vereinbarung von A mit den Gesellschaften, das dieser für den Gewinn der KG arbeitet nur indirekt Einfluß haben, in soweit sich dieser Gewinn eben verkleinert.

(das ergab zumindest meine bisherige Internetrecherche)

Übersehe ich da irgendwo eine Stolperfalle?


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