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Frage geschrieben am 30.11.2012 20:09:31

Betreff: Hohe Gewerbesteuer trotz niedrigen Umsatzes?


Rechtsgebiet: Unternehmenssteuern
Einsatz: € 100.00
Status: archiviert
Unsere GmbH hat am 08.12.2010 einen grossen Schwung Rechnungen geschrieben ueber ein hohes Rechnungsvolumen.

Leider wurden in der Folge nur ein Teil der Rechnungen bezahlt, hoechstens 30%.

Mein Steuerberater konnte die Forderungen der GmbH aber nicht mehr in 2010 ausbuchen, da da Zahlungsziel in 2011 lag und das Mahnwesen bis Februar 2012 lief.

Daher ist der Gewinn in der Bilanz der GmbH extrem hoch, obwohl in Wirklichkeit viel weniger Geld vereinnahmt wurde.

Jetzt fordert die Stadtkasse einen horrenden Betrag fuer die Gewerbesteuer 2010.

Wie kann das sein? Gibt es eine Moeglichkeit den Steuerbescheid dahingehend zu aendern, dass die nicht gezahlten Forderungen fiktiv in 2010 ausgebucht werden oder gibt es speziell fuer solche Faelle eine Konstruktion um die Steuerlast den tatsaechlichen Ertraegen des Unternehmens anzupassen. Zum Beispiel eine Aenderung des Geschaeftsjahres o.Ae.?

Das Problem ist dass der Gewerbesteuerbetrag hoeher ist als der Gewinn der GmbH in 2010, es handelt sich daher um eine extreme Belastung.

Fuer Hilfe bin ich dankbar, eine spaetere Beauftragung ist nicht ausgeschlossen.

Bitte konkrete Aussagen machen mit Nennung der Gesetzesstellen.


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