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Frage geschrieben am 24.02.2012 01:40:46

Betreff: Komplizierte Sache mit Nachlass der im Voraus abgetreten wurde


Rechtsgebiet: Schenkungssteuer
Einsatz: € 100.00
Status: Beantwortet
Beteiligte:
Ich, vermoegend, dt. Und australischer Staatsangehoeriger, in Australien lebend, nicht in DE steuerpflichtig
Meine Mutter, dt, in DE lebend, auf Hartz4 seit Jahren, mittellos, geht in Rente im Juni 2012-02-24 Meine 2 Onkels, beide in DE lebend, vermoegend
Meine Oma, im Mai 2011 verstorben
Wohnung in Muenchen, 80-90,000 Euros wert
Sachverhalt
- 2004 habe ich meiner Mutter 60K Euro geliehen. Wir haben einen "Vertrag ueber einen kuenftigen Nachlassgegenstand" unterzeichnet. Darin vereinbaren wir dass die 60K dann zurueckgezahlt werden wenn meine Mutter eine Immobilie durch Todefall der Eltern erwirbt. Wir wussten damals schon dass sie eine kleine Wohnung bekommen wird die 80-90K wert ist. Wir haben vereinbart dass die Wohnung dann direkt an mich gehen soll (ohne Zwischeneintragung meiner Mutter) und ich ihr die Differenz zwischen Wert und Darlehen auszuzahlen habe.
- Die Oma ist im Mai 2011 verstorben und meiner Mutter wurde wie erwartet die Wohnung testamentarisch verfuegt. Allerdings nicht als Erbe sondern als Nachlass. Erben sind die zwei Bruder, meine Onkels.
Nun geht es seit einiger Zeit hin und her, und ich erhalte immer sehr alarmierende Informationen von meinem Onkel (der als Testamentsvollstrecker oder so eingesetzt ist) darueber was passiert wenn die Wohnung auf mich oder auf meine Mutter ueberschrieben wird. Behauptet wird
- Dass ich wenn mein Onkel die Wohnung direkt auf mich ueberschreibt auf den Wert der Wohnung Schenkungssteuer zu zahlen habe. Ich verstehe das nicht denn fuer mich ist es ja keine Schenkung sondern der Ausgleich des Darlehens (zum groessten Teil). Fuer mich ist die ganze Sache ganz klar ein Nullsummen-Spiel.
- Dass es sehr teuer werden wuerde denn zwischen Onkel und Neffe gibt es keine Freibetraege.
- Dass das Sozialamt von meiner Mutter die gesamten Hartz4-Leistungen zurueckfordern wird, und wenn meine Mutter nicht zahlt wird das Sozialamt mich verklagen. Dem Amt sei es egal was mit dem Geld passiert ist sondern die wuerden den Zeitpunkt des Nachlasses und den Wert davon nehmen.
- Dass wenn wir bis Juni warten wuerden und die Wohnung dann auf meine Mutter ueberschreiben (anstatt auf mich) keine Steuern anfallen (wegen Freibetrag von 400,000) und auch kein Hartz4 zurueckgefordert werden kann.
- Dass ich in dem Fall dass das Amt Hartz4 zurueckfordert alleine dafuer haftbar bin weil meine 2 anderen Geschwister ueber keine Mittel verfuegen ich aber schon?

Ich braeuchte hier eine detaillierte Antwort mit der ich entscheiden kann ob
- Ich die WOhnung sofort auf mich ueberschreiben lasse
- Ich damit bis Juni warte
- Ich eine andere Abmachung mit meiner Mutter treffen sollte wobei die WOhnung auf sie ueberschrieben werden soll, sie die Wohnung dann verkauft und mir 60K gibt. Problem ist dass ich nicht weiss ob sie das auch wirklich machen wird.
Vielen Dank


Antwort geschrieben am 24.02.2012 09:29:31
Marlies Zerban
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Sehr geehrter Fragesteller, ich beantworte gerne Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben d............

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