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Frage geschrieben am 17.07.2009 21:24:03

Betreff: Möglichkeit der Verrechnung bei Steuernachzahlung


Rechtsgebiet: Finanzamt
Einsatz: € 30.00
Status: Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren,

2007 bekamen wir den Rat,beim Ehemann von EÜR auf Bilanz umzustellen, damit Verluste aus selbstndiger Arbeit besser abgebildet werden können.
Der StB gab nach Mandatserteilung Auskunft, dass es wohl so zu keiner Steuernachzahlung kommen würde.
Die Steuererklärung wurde durch den StB Wechsel und fehlender Kapazität in der Kanzlei erst sehr spät eingereicht. Dabei wurde durch die Kanzlei nun ein erheblicher Nachzahlungsbetrag ermittelt und auch das Honorar war höher als besprochen.
Da wir zum einen durch Verluste aus selbständiger Tätigkeit unverschuldet in eine finanziell prekäre Lage gekommen sind, trifft diese Nachzahlung, (4 stellig) zu den StB Kosten(4stellig) extrem hart. Der Ehefrau wurde 2009 wegen Arbeitsplatzverlust eine Entschädigung gezahlt. Der Arbeitgeber hat auf diese Entschädigung fiktiv bereits Ek-Steuern vorausgezahlt.(viel zu viel) - Geld was nun fehlt.
Wir haben nun eigenständig eine vorläufige Steuerermittlung für 2008 und 2009 beim FA eingereicht, mit der Bitte um Verrechnung aus der Erstattung die sich in beiden Jahren eindeutig ergibt. (5stellig).
Das FA hat dem nicht zugestimmt,bzw. anerkannt und fordert die Abgabe der Bilanz und Erklärung 2008 und geht auch auf die Verrechnung der bereits erfolgten Steuerzahlung für 2009 nicht ein.
Der Zahltermin (Nachzahlung) ist in 4 Tagen fällig. Die Zahlung können wir momentan nicht leisten, auch die Erklärung für 2008 konnte noch nicht erstellt werden, da dazu die Mittel für das StB Honorar fehlen. Besserung ist erst Anfang 3. Quartal in Sicht.

Wir sind so bemüht eine Lösung zu finden, wissen aber nicht mehr weiter.

Daher bitten wir um Rat was wir noch tun können um nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

Vielen Dank

MfG