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Frage geschrieben am 08.05.2013 17:52:55

Betreff: Möglichkeiten um Dienstfahrten mit der 30 Cent Methode ansetzen zu können


Rechtsgebiet: Selbstständige
Einsatz: € 20.00
Status: Geschlossen
Hallo,

ich bin als externer Revisor (Freiberufler) bei mehreren Unternehmen tätig.

Da die Prüfungen bei den Unternehmen vor Ort stattfinden, fielen in den vergangenen Jahren ca. 20.000 - 40.000 km Dienstfahrten pro Jahr an.

Diese Dienstfahrten hatte ich bisher immer als Fahrten mit dem Privatfahrzeug (30 cent pro Km) angesetzt. Auch aus dem Grund heraus, dass ich ein gebrauchtes Fahrzeug (Kaufpreis 8.000 €) verwende, dass zudem recht sparsam im Unterhalt ist.

Nun war der Steuerprüfer bei mir und er möchte, dass ich mein Fahrzeug ins Betriebsvermögen nehme. (Der Anteil der betrieblichen Fahrten an der Gesamtnutzung ist in meinem Fall ca. 80% - 90%, daher wäre rein steuerrechtlich eine Aufnahme ins Betriebsvermögen notwendig). Die Argumente des Steuerprüfers sind nachvollziehbar, aber da ich das Fahrzeug nun schon seit 4 Jahren fahre, kann ich keine Afa mehr ansetzen und zudem muss ich, da ich kein Fahrtenbuch geführt habe, die 1% Regelung anwenden! (Neupreis des Fahrzeugs 20.000€ und somit eine gegenläufige Position in Höhe von 2.400 €) pro Jahr !!
Ich habe vom Steuerprüfer und auch aus dem Internet erfahren, dass es eventuell für mich in Zukunft noch eine Alternative geben könnte, nämlich die Verwendung des Privatfahrzeugs meiner Frau, um wieder in den Genuss der 30 Cent -Methode zu kommen, die natürlich in meinem Fall die deutlich bessere Methode wäre. Kann ich das so machen oder gibt es eventuell noch eine andere Möglichkeit um wieder die 30 Cent Methode anwenden zu können?