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Frage geschrieben am 27.10.2012 08:53:01

Betreff: Minijob Winterdienst


Rechtsgebiet: Lohn, Gehalt
Einsatz: € 20.00
Status: Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren,

Eine Eigentümergemeinschaft beschließt zukünftig die Gartenpflege und die Heizungs Wartung über einen Hausmeister zu erledigen. Dieses soll in Form eines Mini Jobs erfolgen. Hierfür soll der Hausmeister pauschal 100 € im Monat erhalten. Ferner soll er in den Wintermonaten den Winterdienst absolvieren. Hierfür soll er je Einsatz 15 € erhalten. Aufgrund der 100 € für die anderen Leistungen verbleibt ein Betrag von 300 € maximal, will heißen das 20 Einsätze für den Winterdienst mit dem Minijob abgegolten sind.

Aufgrund der nicht vorhersehbaren Witterungsverhältnisse in den Wintermonaten kann es sein, dass die Einsätze gegebenenfalls 20 sogar übersteigen. Besonders in den Monaten Dezember Januar und Februar kann dies der Fall sein. Normalerweise darf ein Mieter das monatliche Entgelt von 400 € nicht übersteigen. Wie ist denn jetzt zu verfahren wenn die in der Angelegenheit Winterdienst, in meinen Augen nicht vorhersehbar, mehr als 20 Einsätze in zwei oder drei Monaten anfallen können?

Dürfen dann die 400 € saisonbedingt übersteigt werden und gilt es dann gegenüber der Knappschaft als "unvorhersehbar"? Oder sollte man das in Form einer (saisonbedingten) Schätzung darlegen im Zweifelsfall um nicht in die Sozialversicherungspflichtigkeit kommen zu müssen.