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Frage geschrieben am 03.03.2014 07:27:49

Betreff: Reisekostenreform 2014


Rechtsgebiet: Werbungskosten
Einsatz: € 25.00
Status: Beantwortet
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite bei einem Ingenieurdienstleister und bin projektbezogen bei einem Kunden eingesetzt, bei dem ich seit 2012 40 Std. pro Woche arbeite. Das Projekt wurde zuletzt im Februar 2014 bis zum September 2014 verlängert. Mein Arbeitgeber ist 0,5 km von meiner Wohnung entfernt. Der Kunde ist 50 km entfernt, wohin ich mit meinem Privat-PKW fahre. Bisher konnte ich die tatsächlich gefahrenen Kilometer als Reisekosten absetzen.

Mein Arbeitgeber hat meine "Erste Tätigkeitsstätte" dem Kunden zugewiesen.

Wenn das Projekt beim Kunden im September 2014 tatsächlich endet, kann ich die Fahrten 2014 als Reisekosten absetzen?

Wenn das Projekt nach dem September 2014 um ein Jahr verlängert werden sollte, kann ich wahrscheinlich nur die einfache Strecke absetzen. Aber wenn es danach 2015 endet, kann ich die Fahrten von 2014 rückwirkend als Reisekosten absetzen?

Ist es möglich UND SINNVOLL, stattdessen die "Erste Tätigkeitsstätte" bei meinem Arbeitgeber zuzuweisen? Ich gebe dort einmal im Monat meine Reisekostenabrechnung ab. Somit bin ich evtl. im geringen Umfang dort tätig, was eine dauerhafte Zuweisung dort rechtfertigen könnte.

Vielen Dank