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Frage geschrieben am 08.08.2013 10:54:10

Betreff: Spekulationsgewinn aus Immobilienverkauf


Rechtsgebiet: Steuerrecht
Einsatz: € 100.00
Status: Beantwortet
Guten Tag,

ich möchte ein vermietetes Wohneigentum an meinen Bruder verkaufen:

Diese Immobilie war seit 1993 im Besitz meiner Eltern.

Im November 2007 habe ich die Immobilie durch notariellen Überlassungsvertrag übernommen.

Vertraglich wurde ein Verkehrswert von TEUR 180 angenommen (im Überlassungsvertrag aufgenommen).

Für den Verzicht auf seine Pflichtteilergänzungsansprüche ggü meiner Eltern habe ich an meinen Bruder TEUR 46 gezahlt.

Weiter habe ich die Grundschuld meiner Eltern abgelöst (eingetragene Grundschuld waren zu diesem Zeitpunkt DM 140.000; die abgelöste Restschuld waren TEUR 59).

Zur Finanzierung musste ich einen neue Grundschuld von TEUR 90 aufnehmen.

Ich habe auch den Wert der Abschreibung meiner Eltern übernommen, d.h. seit 2007 schreibe ich jährlich diese mit TEUR 2.200 ab.

Zusätzlich habe ich seitdem etwa TEUR 30 für die laufende Instandhaltung investiert und entsprechend abgeschrieben.

Jetzt möchte ich diese Immobilie an meinen Bruder verkaufen!

Der Verkaufspreis soll wieder bei TEUR 180 liegen - Freundschaftspreis, damit die Immobilie in der Familie verbleibt.

Welche steuerlichen Aspekte sind zu berücksichtigen?

Muss ich möglicherweise einen Spekulationsgewinn mit meinen Steuersatz versteuern? Wenn ja, auf welche Summe?