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Frage geschrieben am 26.06.2014 20:55:02

Betreff: Vollamortisationsverträge mit Kaufoption


Rechtsgebiet: Abschreibungen
Einsatz: € 25.00
Status: Beantwortet
Guten Abend,

Ich bitte um Aufklärung in folgendem Sachverhalt:
aktuell stehe ich vor Entscheidung der Aufrüstung und der Art der Aufrüstung. Nach einiger Recherche habe ich nun in einem Punkt jedoch noch eine Grauzone:

Bei Vollarmortisationsverträgen mit Kaufoption - wird der Leasinggegenstand dem Geber oder Nehmer zugeschrieben - oder gilt auch hier einfach die 40-90-Regel?

Hintergrund ist die Absetzung der Leasingraten auf Grund der völlig unsinnigen 7 Jahres Abschreibung für den Bereich der Fotografie in welchem ich arbeite - da ist die Fluktuation der Arbeitsmittel weit höher ist als zu analogen Zeiten werde ich den Gegenstand definitiv nicht solange in Gebrauch haben aber möchte mir dennoch offen halten den Gegenstand am Ende ggf. in meinen Besitz zu überführen.

Da innerhalb des Leasingvertrages über eine bestimmte Laufzeit die Arbeitsmittel weit teurer wären als beispielweise über eine Finanzierung, möchte ich hier nun nicht ins "Fettnäpfchen" treten, mir einen teuren Leasingvertrag besorgen aber dann nicht abschreiben können. Dann kann ich auch finanzieren da mein Hintergrund hier primär die Liquidität ist für Erstanschaffungen.

Beispielhaft ein Arbeitsmittel zu 61,15 im Monat über 48 Monate Laufzeit.
Das gäbe eine Gesamtsumme 2935,20 und kann für einen Betrag um etwa eine Rate erworben werden nach Vertragsende. Marktwert ist jedoch 1900,-

Bei wem läge hier der Besitz des Gegenstandes?

Gibt es hier eine Regelung?

Viele Grüße und vielen Dank.